VORFÜHRUNGEN/EVENT

Benefiz Kampfkunstgala Piding 30.09.2006

Rhythmus und Kraft begeistern Zuschauer
Fernöstliche Kampfsportarten in der Mehrzweckhalle – Erlös für Eishallenopfer  
PIDING – Ein großer Erfolg war die Benefiz-Kampfkunst-Gala in der Mehrzweckhalle in Piding/ Bad Reichenhall. Die Kampfsportschule Zanshin aus Bad Reichenhall feierte ihr zehnjähriges Jubiläum und nahm dies zum Anlass, die Einnahmen für die Opfer des Eishallenunglücks in Bad Reichenhall zu spenden. Neben zahlreichen regionalen und überregionalen Gruppen, die Taekwondo- und Karatevorführungen zeigten, konnten die Gäste der Bruchtest-Show des Organisators Peter Wetzelsperger und der Kampfkunst-Mystik der weiteren Organisatorin Petra Hielscher beiwohnen. Außerdem fand der Kampf um den Alpenpokal statt. Der Radiomoderator Thorsten Jost begleitete die zahlreich erschienenen Gäste durch das Programm und eröffnete neben dem 1. Bürgermeister von Piding, Valentin Reichenberger, die Veranstaltung. „Diese Sportarten sollen die Lebensqualitäten der Menschen in unserer Region verbessern,“ erklärt Valentin Reichenberger im Gespräch mit der Heimatzeitung kurz vor Beginn der Gala und fährt auf Nachfrage fort: „Wir freuen uns, für solche Veranstaltungen unserer Mehrzweckhalle kostenlos zur Verfügung stellen zu können.“ Auch er hieß die Gäste in der nahezu ausverkauften Mehrzweckhalle willkommen. Der Radiomoderator Thorsten Jost moderierte den Abend, der von den Leitern der Kampfsportschule Zanshin Petra Hielscher und Peter Wetzelsperger organisiert wurde und erklärte, dass der Reinerlös den Opfern des Eishallenunglücks zugute kommt. Den vielen Sponsoren und Helfern, die diese Veranstaltung ermöglicht haben wurde in diesem Zusammenhang gedankt.Thorsten Jost gab die Bühne frei für den ersten Teil der Veranstaltung, der den Gästen eine ganz seltene Art des Kampfsports zeigte. Die Gruppe Japanische Taiko Trommeln-Okumikawa aus Laufen entführte die Gäste mit riesigen Holztrommeln in eine fernöstliche Klangwelt. Diese, kombiniert mit Bewegung, vereint Rhythmus und Kraft und ließ die Zuschauer staunen. Taiko heißt übersetzt „große Trommel“, und diese macht ihrem Namen alle Ehre. Petra Hielscher zeigte dann den Gästen eine mystische Art des Kampssports, vereint mit elfenhaften Bewegungen, die durch die passende Musik sehr geheimnisvoll wirkte. Etwas rabiater ging die Taekwondo-Gruppe U-Chong aus Traunstein zur Sache und zeigte den Gästen Kampfübungen, bei denen dem Gegner mit Händen und Füßen zu Leibe gerückt wird. Auch die Schüler der Kampfsportschule Zanshin zeigten großen körperlichen Einsatz und demonstrierten die Sportart Kickboxen und Jiu-Jitsu. Die angedeuteten Tritte, Hebel Würfe und Schläge ließen die Zuschauer staunen. Genau so wenig sollte man die Gruppe Shin-Ken-Ryu-Do aus Brannenburg unterschätzen. Diese zeigte die hohe Kunst des Schwertkampfes. Sie kämpften in ihrer Showeinlage mit präzisen und harmonischen Bewegungen. Der Höhepunkt ihrer Show war die Demonstration der Schärfe der Schwerter. Mit höchster Konzentration zerschlugen die zwei Großmeister einen Schilfstock, der den Widerstand eines Armes oder Beines simulierte. Die Ehrfurcht der Zuschauer vor derartigen Waffen wich mit dem Auftritt der Gebrüder Weinold aus Innsbruck, die mit viel Witz und einem ganz besonderen Charme die Zuschauerherzen im Sturm eroberten. Sie zeigten Kampftechniken und neckten sich gegenseitig ein wenig. So fand sich der Fuß des Bruders in Zeitlupengeschwindigkeit im Gesicht des anderen und bohrte mit dem Zeh in dessen Nase. Die Innsbrucker haben schon bei etlichen Filmproduktionen mitgewirkt und können auf eine lange Titelliste zurückblicken. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Bruchtest-Show des Leiters der Kampfsportschule Zanshin Peter Wetzelsperger, der den Zuschauer demonstrierte, wie er den Widerstand von 12 Betonplatten mit der blanken Hand bricht. Außerdem schlug er einen Baseballschläger scheinbar mühelos entzwei und machte mit zwei Kokosnüssen „kurzen Prozess“. Den Zuschauer taten schon beim Zusehen die Hände weh. In mitfühlende Gesichter in den Zuschauerreihen konnte man auch bei den abschließenden Kämpfen um den Alpenpokal blicken. Die Kämpfe wurden in den Richtungen Semikontakt-Kickboxen ausgetragen, bei denen leicht getreten und geschlagen werden darf, aber nur oberhalb der Gürtellinie. Die amtierende Doppelweltmeisterin Petra Brandenburg traf dabei auf die vierfache Weltmeisterin Nicole Trimmel. Die beiden Frauen boten einen atemberaubenden Kampf, den die Wienerin mit dem Sieg beendete. Auch die Herren kämpften um den begehrten Alpenpokal. Der Weltmeister Michael Gepard traf auf den zweifachen Weltmeister Daniel Gruber, und auch diese lieferten sich einen nicht weniger erbitterten, aber fairen Kampf. Daniel Gruber war der Glückliche, der den Pokal – wie auch die Damen – von Bürgermeister Valentin Reichenberger überreicht bekam.

(Reichenhaller Tagblatt)

 

Sport Arts Gala Piding 05.04.2006

Keine Frage: im Mittelpunkt standen am Mitwochabend in der herrlich geschmückten Pidinger Turnhalle die 250 Kinder und Jugendlichen aus zwölf Schulen und Vereinen. Sie verliehen nicht nur dem Motto "Beweg dich, groove mit, lass dich begeistern!" Ausdruck, vielmehr wurden die Protagonisten von Klein bis Groß dem Titel "Sport Arts" in beeindruckender Weise gerecht. Die vielen Eltern, Ehrengäste und Mitschüler entlohnten die bunten Darbietungen mit reichlich Applaus. Das farbenfrohe und abwechslungsreiche Programm in der Pidinger Mehrzweckhalle garantierte dafür, dass die drei Stunden wie im Flug vergingen - nicht zuletzt auch deshalb, weil die sportlichen, spektakulären und bisweilen graziösen Beiträge von guter Musik begleitet waren. Der Arbeitskreis "Sport in Schule und Verein" hat es sich zum Ziel gesetzt, die Tradition sportlicher Highlights im Berchtesgadener Land fortzusetzen und veranstaltete jene aufwändige Gala nun bereits zum dritten Mal. Das Motto der Show orientierte sich am Slogan der Fußball-Weltmeisterschaft: "Faszination WM 2006 - Freunde zu Gast in Bayern". Die bestens vorbereiteten Kinder und Jugentlichen präsentierten die verschiedenen Länder in Form von Tänzen, Bewegungskünsten und Akrobatik - in ingesamt 20 Darbietungen. Eine Vorführung der Reichenhaller Kampfsportschule Zanshin um Kickbox-Weltmeisterin Petra Brandenburg sorgte für begeistetes Staunen beim Publikum, das vom Moderatorenduo Petra Feifel und Johannes Kummeth charmant und "andeutungsweise mehrsprachig" durch den Abend geführt wurde. Schirmherr Landrat Georg Grabner brachte es in seiner Begrüßung augenzwinkernd auf den Punkt: "Ich war heuer in Turin bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele dabei - herunterverglichen auf den Landkreis steht diese Veranstaltung in nichts nach".
(Quelle- Reichenhaller Tagblatt)

Gala Abend im Theater Bad Reichenhall 25.11.2005

Eine Weihnachtsgeschichte und surreale Bilder präsentierte die Bad Reichenhaller Ballettschule bei ihrem Galaabend im Theater des Kurgastzentrums vor nahezu ausverkauftem Haus. die Kleinsten tanzten verkleidet als Engel, Sternchen und Schneemänner. auch Köche, Wichtel und Eiszapfen waren zu sehen. Ein hohes tänzerisches Niveau zeigten die Solisten und Akteure. Für die liebevollen Kostüme und Requisiten zeichneten Rosa Girardi, Gabi Hartmann und Julie Jannach verantwortlich. die Idee, Choreographie und Regie entstammte der Feder von Schulleiterin Beate Stibig-Nikkanen. Im zweiten Programmteil machte die Hip Hop-Gruppe der Ballettschule mit einer Choreographie von Rebecca Plattner-Wörgartner den mitreißenden Auftakt. Danach wurden Auszüge aus dem prämierten Tanztheater "Dali" von Beate Stibig-Nikännen gezeigt. sie interpredierten Bilder von Salvador Dali tänzerisch. Kampfkunst der besonderen Art wurde durch die Trainerin Petra Hielscher der Reichenhaller Kampfsportschule Zanshin dargeboten. Atemberaubende Bider, mystische Bewegungen, gepaart mit poetisch anmutender Kampftechnik bot Petra Hielscher einen Augenschmaus für die Zuschauer. Das zusammenspiel von Licht, aufwändigem Bühnenbild und ausdrucksstarken Tänzern erschuf eine dramaturgische Dichte, die auch das Bad Reichenhaller Publikum mitriss. Das wurde spätestens beim begeisterten Applaus deutlich.
(Quele: Bad Reichenhaller Tagblatt)

Guinness Show der Rekorde ARD 2002

Peter Wetzelsperger kommt ins Guinness-Buch der Rekorde: Ganze 64 Kokosnüsse nur mit der Hand zerschlagen!

Da spritzte die Kokosnussmilch nur so durchs Fernsehstudio, als Peter Wetzelsperger am Samstagabend um kurz nach 22 Uhr seinen großen (aufgezeichneten) TV-Auftritt bei der Guinness-Show in der ARD hatte. Viele Landkreisbürger zitterten mit, als das 35-jährige Karate-Ass die 70 aufgereihten Nüsse abschritt um ihnen dann mit voller Konzentration per Handkante zu Leibe zu rücken. Innerhalb einer Minute galt es, so viele Kokosnüsse wie möglich zum bersten zu bringen. Pro Nuss hatte der Familienvater zwei Versuche, als kaputt galt die Nuss, die nach dem Schlag zumindest sichtbare Risse aufwies. Der Erfolg war dann groß, als dann 64 Kokosnüsse dran glauben mußten. "Mitten drin war ich ganz schön am Ende, aber das Publikum hat mich so angefeuert, dass ich immer besser wurde", so der Kampfsportler. So einem Erfolg geht natürlich ein hartes Training - Knochenarbeit, wie der 35-Jährige er nennt - voraus: Ein Jahr lang führte Wetzelspergers Weg mehrmals in den Keller, um den Muskel der Handkante an einer Eisenkugel zu trainieren. Aber gelohnt hat sich der Fernsehauftritt allemal, denn Peter Wetzelsperger hat jetzt den Weltrekord in der Tasche.
(Quelle:Blickpunkt)